[Briefe an Deister-Anzeiger]

 

19.03.2006 Schreiben an Deister-Anzeiger   Bezug auf Bericht vom 18.03.2006 „Rieck stellt sich hinter Festveranstalter“

 

 

 

Wolfgang  Kühn                                                                                           Springe, 19.03.2006

Carl-Diem-Str. 20

31832 Springe

 

per Fax 05041-801911

Deister Anzeiger

z. Hd. Herrn Wlokas

Am Markt 14

31832 Springe

Sehr geehrter Herr Wlokas,

aufgrund des Berichtes von Frau Wagner „Rieck stellt sich hinter Festveranstalter“ bitte ich Sie, den nachstehenden Text in der nächsten Ausgabe des Deister-Anzeigers als Leserbrief zu veröffentlichen.

Kein zusätzlicher Lärm durch Bolzplatz auf dem Festplatz Bennigsen

Richtigstellung zu dem Bericht von Frau Heike Wagner im Deister-Anzeiger (Beilage HAZ) vom 18.03.2006 mit der Überschrift „Rieck stellt sich hinter Festveranstalter“.

Die Aussage vom Ortsbürgermeister Hartmut Rieck, vor drei Monaten ein Schreiben erhalten zu haben, in dem sich sechs Anlieger aus der Friedrich-Ludwig-Jahn und der Carl-Diem-Straße gegen die Belastungen durch Osterfeuer,  Schützenfest, Umweltmobil, Zirkus-Gastspiele, Verkehr zu den Wertstoffcontainern, plärrende Bahndurchsagen, S-Bahnen und Güterzüge sowie das nervige Klick-Klack der Baseballsportler wehren wollen, ist unzutreffend.

In dem Schreiben vom 21.12.2005 haben sich die Anwohner des Festplatzes allein dagegen gewandt, zusätzlich zu vielen vorhandenen Lärmimmissionen auch noch dem Lärm durch einen Bolzplatz ausgesetzt zu werden. Dies geht aus dem Wortlaut des nachstehenden Schreibens eindeutig hervor:

 

                                            Bennigsen 21.12.2005

Bennigser Bolzplatz – Bald zu Verkaufen ?

Neuer Bolzplatz auf dem Festplatz?

Wir wehren uns dagegen, dass wir mit einem Bolzplatz belästigt werden sollen, weil dieser an dem bisherigen Standort nicht mehr erwünscht ist.

Auch in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Str.

und              Carl-Diem-Str.

gibt es kaum noch Kinder und es besteht keine

Notwendigkeit für einen Bolzplatz.

Außerdem sind beide Straßen schon durch

- Osterfeuer 

- Schützenfest

- Umweltmobil

- Circus

-  ständiger Verkehr zu den Containern

   (Altkleider, Papier und Glas)

   trotz Verbot, außerhalb der angegebenen Zeiten, auch Sonntags, und unverständlicherweise auch in der Mittagszeit gestattet, belastet.

- Zusätzlich Raser vom und zum Bahnhof durch

beide Straßen und beim Wenden auf der Kreuzung

Carl-Diem-Str. -  Sebastian-Kneip-Str. auf lauter

Schotterpiste in der 30 Km/h Zone.

- Saufgelage mit lauter Musik an der Bank Ecke   Sebastian-Kneip-Str. mit Geschwindigkeitsrekorden mit dem Auto in der 30 Km/h Zone bis in die Nacht

 - Fast jeden Tag bis in die späten Abendstunden nerviges Klick-Klick von den Beevers und bei jedem Spiel lautes Geschrei von den Zuschauern.

  Teilweise sehr laute Musik ohne Genehmigung.

 - ca.100 mal täglich plärrende nervige laute  Bahnansage – auch in der Nacht.

 - Bis vor kurzem zusätzlich zu der S-Bahn, die nicht weit von uns über kaputte Schienen rattert, alle ca. 6 Minuten ein Güterzug auch über die kaputten Schienen.

Es reicht!

Wir wollen hier keinen Bolzplatz. 

Anlieger der Carl-Diem-Str.

              und Friedrich-Ludwig-Jahn-Str.

Verteiler: Ortsbürgermeister, Stellverteter,

                Fraktionsvorsitzender der CDU

                Fraktionsvorsitzender der SPD

Anlage   : Unterschriftenliste

Die Anwohner sind nicht  gegen Veranstaltungen. Vielmehr sollte die damit verbundene Lärmbelästigung auf das Zumutbare beschränkt werden.

Es entsteht der Eindruck, dass der Ortsbürgermeister Rieck bisher wenig Interesse daran zeigt, den Bürgern von Bennigsen das Ihnen zustehende Recht auf eine Lärmreduzierung einzuräumen. Somit ist es ggf. sinnvoll, eine Interessengemeinschaft Bennigser Bürger zu gründen. Interessenten können sich bei mir unter Tel. 9110023 oder Fax 9110029 melden.

Wolfgang Kühn

Dieses Schreiben wurde von der Zeitung so nicht veröffentlicht.

 zurück

Copyright(c) Wolfgang Kühn Alle Rechte vorbehalten.